Deutsches Technikmuseum Berlin
Das Deutsche Technikmuseum Berlin gehört zu den größten und faszinierendsten Museen der deutschen Hauptstadt. Es liegt an der Trebbiner Straße und umfasst einen weitläufigen Komplex aus mehreren Gebäuden und einem Park, der in zwei Bereiche mit getrennten Eingängen unterteilt ist. Das Museum wurde 1982 auf dem Gelände der ehemaligen Umschlagstation des nicht mehr existierenden Anhalter Bahnhofs gegründet; seine Sammlungen gehen auf das Königliche Verkehrs- und Baumuseum zurück. Heute umfasst die Sammlung viele Bereiche, von Eisenbahn, Luftfahrt und Schifffahrt über Straßenverkehr, Geschichte des Zuckers, Textilien, Chemie, Pharmazie, Film- und Fototechnik, Informatik bis hin zu Druck und Papier. In den historischen Lokschuppen aus dem 19. Jahrhundert kann man Lokomotiven und Waggons bewundern, darunter einen Waggon von Kaiser Wilhelm II. und einen Waggon, der während des Zweiten Weltkriegs für die Deportation von Juden genutzt wurde. Im neuen Flügel, der von einem Douglas C-47B-Flugzeug gekrönt wird, befinden sich Ausstellungen zur Luft- und Seefahrt, darunter das einzige erhaltene Exemplar des Flugzeugs Jeannin Stahltaube. Im zweiten Gebäude wird eine Sammlung von mehreren hundert Fahrzeugen sowie das Science Center Spectrum mit 150 interaktiven Stationen präsentiert, das besonders für Kinder geeignet ist. Im Museumspark stehen zwei Windmühlen und eine historische Brauerei. Ein Besuch erfordert mindestens 2-3 Stunden, und viele Exponate sind auf Englisch beschriftet. Der Komplex ist weitgehend barrierefrei, mit Ausnahme der Mühlen und der Brauerei. Eintrittskarten kosten 15 Euro online oder 17 Euro an der Kasse, mit Ermäßigungen für Studenten und Schüler; Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Freitags nach 13 Uhr kann das Museum nach Online-Reservierung kostenlos besucht werden.
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Aktualisiert: 3. September 2026
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