Molo in Zoppot
Das Molo in Zoppot, benannt nach Papst Johannes Paul II., ist die längste hölzerne Seebrücke Europas und das Wahrzeichen des Ostseebads. Es befindet sich am Plac Zdrojowy 2, im Herzen von Zoppot, an der Danziger Bucht. Die Gesamtlänge der Konstruktion beträgt 511,5 Meter, wovon 458 Meter ins Meer hineinragen und der Rest über den Strand verläuft. Die Anlage besteht aus einem Landteil – dem Kuracyjny-Platz mit historischem Brunnen, einem Leuchtturm mit Aussichtspunkt und einer Muschelkonzertbühne – sowie dem hölzernen Spaziersteg. Am Kopf des Molos befindet sich ein Yachthafen. Die Geschichte dieses Ortes reicht bis ins Jahr 1827 zurück, als Dr. Jean Georg Haffner hier den ersten, 31,5 Meter langen Steg errichtete. Seine heutige Form erhielt das Molo in den Jahren 1927–1928 während eines großen Umbaus anlässlich des 25-jährigen Bestehens von Zoppot und des 100-jährigen Jubiläums der Seebrücke. In der Zwischenkriegszeit diente es als wichtiger Anlegeplatz für Passagierschiffe, nach dem Krieg wurde es vor allem zu einer Touristenattraktion. Ein Spaziergang über das Molo ist ein Muss für jeden Besucher der Dreistadt – es bietet wunderschöne Ausblicke auf die Danziger Bucht und den umliegenden Strand. In der Saison (vom 11. April bis 30. September) ist der Eintritt kostenpflichtig: Eine normale Eintrittskarte kostet 10 Złoty, eine ermäßigte 5 Złoty; Kinder unter 3 Jahren, Menschen mit Behinderungen bis zum 26. Lebensjahr und Inhaber der Sopot-Karte haben freien Eintritt. Außerhalb der Saison, von Oktober bis April, ist das Molo rund um die Uhr kostenlos zugänglich. Der Ort ist vollständig rollstuhlgerecht, und in der Nähe gibt es Cafés, Restaurants und Toiletten. Die Anreise ist bequem mit der SKM-Schnellbahn (Bahnhof Sopot) oder mit Stadtbussen (Linie 122 aus Danzig, Linie 181 aus Gdingen) möglich.
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Aktualisiert: 3. September 2026
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