Kirche Mariä Himmelfahrt in Kłodzko
Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Kłodzko ist eines der wertvollsten gotischen Denkmäler Niederschlesiens und befindet sich in der Altstadt, in der Nähe der gotischen Brücke. Die Kirche beeindruckt mit ihrer schlanken Silhouette, dem reichen Innenraum und einer Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Im Jahr 1562 wurde die Kirche von den Jesuiten übernommen, die sich der Reformation widersetzten und das Bauwerk erheblich umgestalteten. Mit Hilfe des böhmischen Architekten Carlo Lurago entstand eine massive, steinerne, dreischiffige Basilika mit drei Apsiden, zwei Türmen, Kapellen, einer Sakristei und Treppentürmchen. Das Hauptschiff hat ein Netzgewölbe, die Seitenschiffe mit Emporen ein Kreuzrippengewölbe. Im Hauptaltar befindet sich eine gotische Figur der Madonna mit dem Kind aus dem Jahr 1450, davor eine kniende Skulptur von Arnest von Pardubitz, dem ersten Erzbischof von Prag, der aus Kłodzko stammte. Diese Skulptur wurde von Jan Janda geschaffen, einem Schüler von Christian D. Rauch. Kanzel, Orgelprospekt und Beichtstühle sind Werke von Michael Klahr dem Älteren, einem Künstler aus dem Glatzer Land, der für seinen höchst individuellen Stil bekannt war. Der Orgelprospekt ist mit dem sogenannten Engelorchester geschmückt – einer Gruppe von Heiligen, Engeln und anderen Figuren, die musizieren und singen. Neben der Kirche ist das Schwarze Tor erhalten, ein Relikt des früheren Friedhofs. Der Eintritt ist frei, und ein Besuch dauert in der Regel 1 bis 3 Stunden. Die Kirche ist über die Landesstraßen Nr. 8 oder 33 erreichbar; in der Nähe gibt es Parkplätze und ausgeschilderte Fußwege.
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Ausstattung
Adresse
Kontakt
- +48 503 739 243
Quellen
Aktualisiert: 3. September 2026
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