Mietshaus in der Grodzka 28/30 in Krakau
Das Mietshaus in der Grodzka 28/30 ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Krakauer Altstadt. Seine Geschichte reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als hier zwei gotische Häuser standen, die u.a. Andrzej Werzingi und dem Plattner Nicolaus gehörten. Das nördliche Haus wurde als Haus der Łabędź-Fürsten oder Protkowic-Haus bezeichnet, das südliche als Gubin-Haus. Beide brannten beim großen Brand von Krakau im Jahr 1850 nieder. Noch im selben Jahr entstand an ihrer Stelle ein einziges Gebäude mit doppelter Adresse, entworfen von Piotr Barański und Teofil Żebrawski. 1927 wurde es unter der Leitung des Architekten Beniamin Torbe umgebaut. Im Hof wurde 1913 die Tigner-Synagoge errichtet, die 1931 von den jüdischen Architekten Izaak Goldberger und Izrael Messinger im modernistischen Stil umgestaltet wurde. Das Bethaus war bis 1939 in Betrieb und diente nach dem Krieg als Lager und Probesaal des Städtischen Musiktheaters. Seit den 1970er Jahren verfiel es. 2024 wurde die Renovierung des Mietshauses abgeschlossen. Heute ist das Gebäude ein interessantes Beispiel bürgerlicher Architektur in Krakau, und seine Geschichte spiegelt die bewegte Vergangenheit der Stadt wider.
Kategorien
Für wen
Ausstattung
Adresse
Quellen
Aktualisiert: 3. September 2026
Mehr in Kraków
Bewertungen
Noch keine Bewertungen — sei der Erste!